Norderstedt ist die fünftgrößte Stadt in Schleswig-Holstein. Sie liegt im Süden dieses Landes und grenzt unmittelbar an den Norden der Hansestadt Hamburg. 
Ebenfalls im Norden Hamburgs liegt auch der innerstädtische Flughafen mit seinem gekreuzten Landebahn-System. Die Bahn II mit ihren Nord-Südrichtungen wurde 1967 einseitig von Hamburg zur Hauptstart- und Landebahn erklärt. Seitdem leidet der Stadtteil Garstedt in Norderstedt unter Fluglärm.
 
Die Bevölkerungsstruktur hat sich seit dem extrem verändert, angepasst wurde die Startrichtung dagegen nicht.
 
Zum Nachteil der Anwohner wird dieses Gebiet weiterhin mit Rücksichtnahme auf die Hamburger Bürger und Wähler grundsätzlich morgens ab 6.00 Uhr bis Mitternacht, sowie an den Wochenenden und Feiertagen genutzt und zwar unabhängig von den Wetterbedingungen! 
Durch den ständig wachsenden Flugverkehr wird der Mensch mit dem unsichtbaren Gift Ultrafeinstaub kilometerweit verseucht, und die für die Gesundheit notwendige Nachtruhe wird immer weiter aufgeweicht. Von der Wertminderung der Grundstücke ganz zu schweigen.
Wir wurden durch diese Willkür der Politik zur Lärm- und Mülldeponie des Hamburger-Airports
Es ist kein Ende abzusehen. Der Hamburger Airport möchte in den nächsten Jahren seine Gewinne ausbauen und das erlaubte Kontingent weiter ausschöpfen, 
was in Zahlen bedeutet:
 
 
 
 2007  170.430
 2008  168.868
 2009-2011  zwischen 155.180 und 155.695
 2012  149.529
 2013  141.196
 2014
 151.116
 2015  155.431
 2016  156.753
 
 
(Quelle: www.Hamburg.de - ohne Hubschrauber und Airbuswerksflüge)

Weitere 40.000 kommen hinzu, bis der sog. „Lärmdeckel" von 62dB/A lt. fragwürdiger Betriebsgenehmigung (ohne Umweltverträglichkeitsprüfung) erreicht ist, was Lärm ohne Unterbrechung bedeutet. Über 100 Tonnen unsichtbarer Fein- und Ultrafeinstaub werden in wenigen Jahren über Norderstedt und Umland „abregnen" (zurzeit 60 Tonnen), mit fatalen Folgen für unsere Gesundheit!!!!
 
Ein paar schallreduzierende Fenster und Lüfter für die Schlafzimmer helfen da nicht weiter. Ein Münchner Gericht empfand diese Maßnahmen treffend als „Akustische Käfighaltung"…..